30.04.2008 - Der Triumph der Diversifikation
Multi-Asset-Fonds wollen mit einer breiten Streuung über viele Anlageklassen zum Erfolg kommen. Ihre Ansätze sind aber sehr unterschiedlich.
David F. Swensen hat es vorgemacht. Ihm gelang etwas, wovon viele professionelle und auch private Anleger träumen. Swensen, der seit 1985 das Stiftungsvermögen der Universität Yale managt, erzielte mit seinem Portfolio zwischen 1997 und 2007 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 17,2 Prozent. Das Geheimnis seines Erfolgs: eine breite Streuung über viele Anlageklassen.
Genau das ist es, was auch die hiesige Fondsbranche nun versucht. Das Werkzeug dazu: Multi-Asset-Fonds. Sie funktionieren wie Mischfonds, können aber über Aktien, Anleihen und den Geldmarkt hinaus in offene Immobilienfonds, Rohstoffinvestments oder Hedge-Fonds investieren. [...]
Doch könnten Multi-Asset-Fonds noch aus einem weiteren Grund interessant sein. So ist nach Ansicht von Gottfried Heller von der Fidkua Depotverwaltung in München auch die ab 2009 in Kraft tretende Abgeltungsteuer ein Argument für diese Fondsgattung. Heller brachte im Januar zusammen mit Universal Investment gleich zwei Multi-Asset-Körbe auf den Markt.
"Dachfonds oder flexibel agierende Multi-Asset-Fonds bieten die Möglichkeit, je nach Marktlage zwischen verschiedenen Anlageklassen zu wechseln, ohne dass dabei für Anleger Steuern anfallen", sagt der Börsenexperte. Während aber Dachfonds ausschließlich in andere Zielfonds investieren, bieten Multi-Asset-Produkte noch mehr. [...]
(Quelle: Financial Times Deutschland, 29.04.2008, Autor: Gerd Hübner)
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Multi-Asset-Fonds wollen mit einer breiten Streuung über viele Anlageklassen zum Erfolg kommen. Ihre Ansätze sind aber sehr unterschiedlich.
David F. Swensen hat es vorgemacht. Ihm gelang etwas, wovon viele professionelle und auch private Anleger träumen. Swensen, der seit 1985 das Stiftungsvermögen der Universität Yale managt, erzielte mit seinem Portfolio zwischen 1997 und 2007 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 17,2 Prozent. Das Geheimnis seines Erfolgs: eine breite Streuung über viele Anlageklassen.
Genau das ist es, was auch die hiesige Fondsbranche nun versucht. Das Werkzeug dazu: Multi-Asset-Fonds. Sie funktionieren wie Mischfonds, können aber über Aktien, Anleihen und den Geldmarkt hinaus in offene Immobilienfonds, Rohstoffinvestments oder Hedge-Fonds investieren. [...]
Doch könnten Multi-Asset-Fonds noch aus einem weiteren Grund interessant sein. So ist nach Ansicht von Gottfried Heller von der Fidkua Depotverwaltung in München auch die ab 2009 in Kraft tretende Abgeltungsteuer ein Argument für diese Fondsgattung. Heller brachte im Januar zusammen mit Universal Investment gleich zwei Multi-Asset-Körbe auf den Markt.
"Dachfonds oder flexibel agierende Multi-Asset-Fonds bieten die Möglichkeit, je nach Marktlage zwischen verschiedenen Anlageklassen zu wechseln, ohne dass dabei für Anleger Steuern anfallen", sagt der Börsenexperte. Während aber Dachfonds ausschließlich in andere Zielfonds investieren, bieten Multi-Asset-Produkte noch mehr. [...]
(Quelle: Financial Times Deutschland, 29.04.2008, Autor: Gerd Hübner)
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